Aniko 3

Zauberfrau Aniko Bartfai

2015

AnikoFlowerGirl

Aniko Bartfai

Artist | Vision | Care
Interview mit Zauberfrau Aniko Bartfai (2015)

Wir waren ja bei dem Thema, „sich in ein System einfügen und nach dem Herzen gehen.“ Ich habe mir einen Termin bei der Berufsberatung des Arbeitsamtes besorgt. Genau, ich war bei einem Berufsberatungstermin und da habe ich mich zwei Tage vorher hingesetzt und Bewerbungen geschrieben und überlegt, wie schreibe ich das alles da rein, was ich im Leben schon gemacht habe, das es befürwortet, dass es zukünftig Richtung „Veranstaltungskauffrau“ geht.

Den Fakt meines abgebrochenen Studiums, dass ich das halt nicht geschafft habe, habe ich da völlig raus geklinkt aus dieser Bewerbung. Wobei mir auch mein Gefühl gesagt hat: Eigentlich solltest du es schon, zwecks Ehrlichkeit und Transparenz, reinschreiben, dass du es wegen einer Prüfung nicht geschafft hast.

Den Fakt meines abgebrochenen Studiums, dass ich das halt nicht geschafft habe, habe ich da völlig raus geklinkt aus dieser Bewerbung. Wobei mir auch mein Gefühl gesagt hat: Eigentlich solltest du es schon, zwecks Ehrlichkeit und Transparenz, reinschreiben, dass du es wegen einer Prüfung nicht geschafft hast.

Es ging mir einfach nicht aus dem Kopf. Ich habe es ohne versucht, also ohne diesen ganzen Veranstaltungskram und habe ich dann gemerkt, da fehlt einfach etwas. Es fehlt einfach total was. Ich bin dann richtig in eine Depression rein gerutscht und habe erst einmal zwei Monate nur zu Hause rumgehangen.

Irgendwie habe ich dann einfach versucht zu diesem Weg zurück zu finden, weil es kann ja nichts passieren, wenn ich selber nichts ändere, kann sich ja drumherum auch nichts ändern.

Genau, so kam es, dass ich einfach versuchte den rationalen Weg zu gehen und mich in das System einzufügen. Bewerbungen schreiben kannte ich von früher, das hat nie funktioniert. Mit 18/19 habe ich mich damals als Tierarzthelferin, in ganz Deutschland, beworben und es hat nie funktioniert. Dann auch im Studium, zwischendurch, nochmal versucht als Bürokommunikationskauffrau hier in unserer Stadt. Wieder gab es nur Absagen.

Jetzt habe ich es wieder versucht. Und ich muss sagen, ich habe diese Berufsberatung wahrgenommen und sie hat mir Tipps gegeben, was ich besser machen kann, beispielsweise auch dass das mit der Transparenz, von wegen der nicht bestandenen Prüfung, der bessere Weg ist. Was ich für mich auch ganz gut fand. Sie hat mir dann noch einen wundervollen Satz mit rein geschrieben. Und ich muss sagen, ich habe keine einzige Bewerbung abgegeben. Keine Einzige.

Irgendwann kam für mich der Punkt, wo ich nachgelesen und mir gedacht habe, „eigentlich müsstest du das jetzt alles ausdrucken und los schicken und aufschreiben. Dann habe ich meine Shiva Statue auf dem Fensterbrett angesehen und mir wurde bewusst, „nee, das läuft nicht so.“

Ich denke mir, ich mache einfach ganz bewusst, was ich mache. Ich zerdenke es nicht und mache mir auch bedeutend weniger Sorgen. Obwohl ich auch gelegentlich Zweifel habe, was völlig normal ist.

Und wenn es so sein soll, wird es auch so sein. Dann mache ich den Fehler halt solange, bis ich die Aufgabe verstanden habe.

Dadurch, dass es sich gerade so anfühlt als würde ich keine Wiederholung machen, scheint es ja zu funktionieren.

Das läuft nur über einen anderen Weg, der nicht systematisch ist. Daraufhin kam ich wieder zu dem zurück, was mein Herz mir sagt. Mein Herz sagte mir die ganze Zeit „Alarmglocken, mach das nicht, mach das nicht!“

Wobei ich jetzt im Nachhinein sage, ich bereue keine einzige Minute, dass ich da eine Bewerbungen abgeschickt habe. Also im Kopf habe ich sie abgeschickt, definitiv. Was ich da alles reingeschrieben habe, was ich alles schon gemacht habe und machen wollte, will, das habe ich alles auch so reingeschrieben. Aber ich habe es nie abgeschickt.

Ich fühle mich damit eher „semi-schlecht“. Ich fühle mich einerseits schlecht, weil ich es nicht gemacht habe. Andererseits fühle ich mich gut, weil ich weiß, da ist ein anderer Weg für mich vorherbestimmt. Das ist genau so, der Weg des Herzens. Ich  fühle mich einfach viel wohler dabei, weil ich einfach viel mehr erreiche. Es ist alles viel harmonischer. Im Gegensatz dazu zu irgendwelchen Bewerbungsgesprächen zu gehen, wo einen keiner kennt.

Ich glaube, auf den zweiten Blick kennt man mich einfach besser als auf den ersten. […] Die Arbeitgeber, die da drüben stehen, die suchen sich schon ganz genau Bäume aus, die man noch komplett biegen kann. Ich bin eher so ein Freilerner-Typ. Wenn ich etwas lernen und wissen will, dann mach ich das einfach. Dann mach ich das gerne und stehe auch voll dahinter und kann das dann auch, mit ein bisschen Zaubern, genauso ausführen.

Deswegen ist es jetzt mein Plan, eigene Veranstaltungen zu machen. Veranstaltungen in Cottbus, Veranstaltungen in Leipzig – das ich mir das, nach und nach, alles aufbaue. In der Hinsicht mache ich mir überhaupt gar keine Sorgen, weil ich weiß, es wird so kommen.

Ich höre da voll auf meine Intuition. Das dauert natürlich länger als sich hinzusetzen und: „Ja, ich bin die Aniko und hab mal studiert und jetzt bin ich in Leipzig.“ In Leipzig bin ich mit einer kompletten Radiostation unterwegs zwischen kompletten Crewleuten und Clubleuten.

Es ist einfach ein alternativer Weg, den ich gehe. Das braucht natürlich mehr Zeit und viel mehr Geduld. Es ist nicht einfach nur dieses systematische „irgendwo drei Jahre hingehen und noch nicht einmal darüber nachzudenken, was mache ich da eigentlich? Um dann nach drei Jahren zu erkennen: So, fertig – und jetzt?

Ich finde, das Leben an sich ist ja schon so ein Berufungsding – es braucht Aufmerksamkeit und muss wachsen. In der Hinsicht bin ich wahrscheinlich einfach zu ungeduldig.  Ich weiß schon, was ich tue – es ist einfach mit diesem ganzen systematischen Gesellschaftsding nicht vereinbar.

Es ist nicht das, wofür wir damals erzogen wurden.

Dadurch kann ich auch mit Niederlagen viel besser umgehen. Selbst wenn meine Euphorie mich mal wieder in irgendetwas hinein gezogen hat, so als glücklicher Single irgendwelche Hormone verrückt spielen – Das ist nicht der Berufungsweg.

Das ist alles andere.

Das sind Nebensachen, die kommen automatisch dadurch, wenn wir ein bewusstes Zieldenken haben. Dadurch kommen diese „schönen Nebensachen“. Und die schönen Nebensachen zu schätzen, bringt dich auch wieder auf den richtigen Pfad. Irgendwie muss man da einfach einen Mittelweg finden.

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Hallo! Meine Namen Aniko Bartfai. Willkommen auf meiner persönlichen Seite, auf der ich meine Fähigkeiten und mein Fachwissen, die ich im Laufe der Jahre gesammelt habe, vorstellen kann.

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Ein bisschen über mich …

Ich bin hingebungsvolle Veranstalterin mit über 10 Jahren Erfahrung im Veranstaltungsmanagement und Vereinswesen. Ich bin sehr glücklich, dass ich die Möglichkeit erhalten habe, für erstaunliche Unternehmen & Vereine zu arbeiten, die es mir ermöglichten, mit meinen Fähigkeiten als DJ & Veranstalterin zu wachsen.

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Im Folgenden finden Sie eine Aufschlüsselung meiner Fähigkeiten in den Bereichen Veranstaltungsgestaltung & Management. Im Balkendiagramm ist das von mir vorhandene Fachwissen dargestellt.

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